Wir beginnen den Tag wieder mit einem Spaziergang um den Hoam Kiem See. Dunkle Wolken ballen sich zusammen und wir schaffen es gerade noch, uns in ein Café zu retten. Dann gibt es einen Wolkenbruch erster Güte und es passiert etwas Unglaubliches: Es kühlt ab! Ja, tatsächlich! Wir frieren sogar ein bisschen, und freuen uns wie die Schneekönige über etwas Gänsehaut.
Wieder ändert sich die Stimmung komplett. Vietnamesen werden nicht gerne nass. Deshalb kommt der Verkehr, der ja zu 99% aus Motorrädern besteht, fast zum Erliegen. Die restlichen Motorradfahrer haben sich Einwegregenmäntel angezogen und sehen aus wie in Frühstücksbeutel gewickelt.
Wir essen zu Mittag eine Nudelsuppe auf einer Terrasse, auf der wir schon öfter gesessen haben. Dann machen wir Mittagsschlaf. Dann gehen wir wieder in die Hang Gai und holen Kirstens Hosen ab. Sie kauft noch zwei Pyjamas und holt einen gewaltigen Rabatt heraus. Auf dem Heimweg verhaften wir endlich den Körbemann und zahlen viel zu viel für zwei Körbe, die aber wirklich schön sind.
Abends lassen wir uns zum Hoa Sua kutschieren und der Cyclofahrer kann sogar etwas Englisch. Leider ist wegen dem Maifeiertag geschlossen und so fahren wir wieder zurück zur Cyclo-Bar. Die ist dann ganz nett eingerichtet, man sitzt in alten Cyclos am Tisch, aber das Essen ist nicht ganz so toll.