Bei Buechern wird nicht gehandelt |
16. Februar 2004
Heute waren wir nochmal in der Innenstadt und heftig auf Souvenirjagd. Ich habe wieder Buecher verkauft und bin damit wieder einmal mit der vollkommenen Unfaehigkeit der Neuseelaender was das Handeln betrifft konfrontiert worden. Die Frau in der Buchhandlung reagierte stinksauer auf meinen Versuch, ihr Angebot von 13 Dollar fuer drei Buecher auf 15 hochzuhandeln. Das ist doch beim Handeln gebrauchter Gegenstaende voellig normal! Ich kam mir richtig schlecht vor, als ich dann mit zwei ihrer Buechern als Tausch fuer 15 Dollar entlassen wurde. Die spinnen, die Neuseelaender... Oder man handelt bei Buechern einfach nicht? In Australien hat da auch schon eine so pampig reagiert. Bei Autokauf ist dagegen scheinbar alles erlaubt. Ein Profi hat sich unseren Magna angeschaut und einen Dumpingpreis geboten. Bevor wir es dafuer verkaufen, verschenken wir es. Naja, das nun auch nicht, aber die Resonanz auf unsere neueste Anzeige ist wirklich ernuechternd. Scheinbar werden wir die Karre nie los.
Morgen muessen wir schon um 6:00 Uhr auf der Strasse stehen und auf den Shuttle-Bus warten. Wir fliegen vier Stunden nach Melbourne und damit faengt dann wieder das Zeitumstellungschaos an. Zuerst sind es damit nur zwei Stunden. Aber bevor wir uns richtig daran gewoehnt haben, geht es dann sechs Tage spaeter nach Singapur. Nochmal drei Stunden Zeitumstellung. Dort werden wir zwei Tage in einem Viersternehotel residieren. Man goennt sich ja sonst nichts... Und dann geht es nach Hause und das muessten dann nochmal sieben Stunden Zeitumstellung sein. Es koennen sich also dann schon mal alle darauf einrichten, mitten in der Nacht von uns angerufen zu werden, weil wir denken, es waere frueher, oder spaeter, oder was auch immer...