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Stabile Regenboegen

18. Januar 2004

Das Aufstehen war heute Morgen schwieriger als sonst, weil uns alle Knochen wehtaten. Man wird halt auch nicht juenger. Nach dem Fruehstueck verabschiedeten wir uns von Te Anau und ueberliessen Fjordland dem Regen. Auf der Fahrt konnten wir einen aeusserst stabilen Regenbogen bewundern, den wir vor wechselnden Hintergruenden fotografieren konnten. In Manapouri machten wir nochmal kurz Halt, um den Ausblick auf den See und die gruen ueberwucherten Bergkegel dahinter zu bewundern. Hat schon etwas von Amazonas.

Wir folgten der Southern Scenic Route, die uns bei Tuatapere an die Suedkueste Neuseelands fuehrte. Die erinnert uns wieder ungemein an Schottland. Da die naechstgroessere Stadt, Invercarnegill, im Reisefuehrer als nicht besonders sehenswert geschildert wurde, sind wir vorher schon im kleinen Ort Riverton eingekehrt. Unser Zimmer hat einen wunderschoenen Blick auf das Meer und das Wetter ist wieder ganz wunderbar. Kein Wunder, wenn die Wolken in den Bergen Fjordlands haengenbleiben. Es war fast schon zu warm. Wir entspannten uns auf unserem Balkon bis die Temperatur innerhalb von 10 Minuten um ca. 10 Grad fiel und ein kalter Nordwind zu blasen begann. Allerdings ist es bis zum Abend sonnig geblieben.

Wir werden morgen die Kueste entlang weiter Richtung Dunedin fahren. Diese Stadt soll wieder sehenswert sein und auf der Strecke soll es viel zu sehen geben. Deshalb werden wir es vielleicht nicht ganz schaffen. Der Plan sieht vor, von Dunedin aus quer ueber die Suedinsel wieder nach Wanaka zu fahren und dann weiter an die der Westkueste nach Norden, dorthin wo wir nach der Ueberquerung des Arthurs Pass eigentlich schon laengst haetten sein sollen. Wir uebrigens damit am suedlichsten Punkt unserer Grossen Reise angekommen. Der noerdlichste Punkt war Fairbanks, Alaska. Ausserdem sind wir jetzt ganze 9 Monate unterwegs Was fuer ein Wahnsinn...