Ende eines Reisejahrs |
31. Dezember 2003
Der heutige Tag war den Silvestervorbereitungen und Kates Geburtstag gewidmet. Naturgemaess waren wir bei den ersten Gratulanten. Wir wollen an dieser Stelle nicht Kates Alter verraten. Nur soviel: Sie sieht auf jeden Fall viel, viel juenger aus! Happy Birthday Kate!
Es wurde eingekauft, geputzt, gekocht und ich musste wieder das ganze Haus saugen. Irgendwie muessen wir uns ja hier die Unterkunft auch verdienen. Zwischendurch waren Kirsten und ich nochmal am Strand und sogar beide im Wasser. Die Bay ist halt doch nicht so kalt wie das offene Meer und heute lies es sich in der Sonne sogar eine Weile aushalten. Vielleicht sind wir jetzt einfach auch abgehaertet. Dann haben wir noch die Abzuege abgeholt, die ich von ein paar digitalen Fotos in Auftrag gegeben habe. Wir waren begeistert. Auch nach laengere draufstarren, kann man keinen Unterschied zu Fotos von analogen Kameras sehen. Damit steht der Digitalisierung Neuseelands nichts mehr im Wege.
Gegen 19:00 Uhr trudelten dann die ersten Gaeste ein und mit der Zeit wurden es dann immer mehr. Am Ende waren wir etwa 15 Erwachsene und eine ganze Horde Kinder. Die hatten ihren Spass mit Sams Sandkiste, Schaukel und anderem Spielzeug. Wir unterhielten uns mit mal besserem mal schlechterem Englisch mit vielen Gaesten und einer davon zeigte uns endlich mal das Kreuz des Suedens. Das hatte ich schon lange gesucht. Ueberhaupt hatte das ganze eher den Charakter einer Gartenparty unter klarem Sternenhimmel. Haette nur noch der Grill gefehlt. Apropos Grillen: Beim Eisgrillen konnten wir ja diesmal nicht dabei sein. Dafuer haben wir uns in der Sonne gegrillt.
Peter und ich hatten die Anlage kindersicher in der Garage installiert, von wo aus die Boxen den Hof/Garten beschallten. Ein Radiosender spielte prima Partymusik und so lange gab sich kein Sprecher zu erkennen, dass wir schon befuerchteten, Mitternacht zu verpassen. Aber dann wurde doch wie es sich gehoert der Countdown angezaehlt und dann war es ploetzlich 2004. Ist es denn zu fassen? 2003, was fuer ein Jahr! Durch die vielen Eindruecke kommt es uns so lange vor wie drei Jahre. Aber wir beginnen 2004 wie wir 2003 beendet haben: mit Reisen. Ansonsten ist 2004 eher das Jahr der Heimkehr.
Viele Gaeste verabschiedeten sich kurz danach mit schlaefig auf den Armen haengenden Kindern. Die Letzten waren Sue und John. Und die hielten noch laenger durch als wir. Insgesamt keine wilde Party, sondern eher gemuetlich und geruhsam, unserem Alter entsprechend und kindgerecht. Uns hat es viel Spass gemacht und wir sind froh diese Nacht hier in Melbourne verbracht zu haben.