Eine schoene Bescherung |
25. Dezember 2003
Heute Morgen nach dem Fruehstueck wurde Gabbie langsam ungeduldig. Allgemeiner Konsens war jedoch, dass man erst auf Kate warten sollte, die nach ihrer Nachtschicht wenigstens ein paar Stunden schlafen wollte. Ausserdem wurde noch Tasman erwartet, die aeltere Schwester von Gabbie, die die Weihnachtsgesellschaft komplett machen sollte. Aber fuer ein neunjaehriges Maedchen war das Warten natuerlich unertraeglich.
Gegen 11:00 Uhr waren diese Voraussetzungen dann endlich geschaffen. Gabbie hatte sich in ein nervoeses Buendel verwandelt und wir wurden auch schon langsam unruhig. Dann ging das grosse Auspacken endlich los. Nachher sah es aus wie wahrscheinlich ueberall, wo die Leute so exzessiv Weihnachten feiern. Geschenkverpackungen tuermten sich zu Bergen und jeder war mit seinen Geschenken beschaeftigt - oder denen der Anderen.
Danach war grosser Lunch angesagt und natuerlich gab es viel zu viel zu Essen, aber es war alles koestlich. Zum Nachtisch gab es traditionellen Plumpudding mit Brandysauce, die so hoch alkoholisch war, dass die Stimmung immer besser wurde. Hinterher waren wir so abgefuellt, dass wir erst erschoepft in den Ecken lagen. Da das Wetter sich von der besten Seite zeigte, rafften wir uns zusammen und brachen zum Strand auf. Dort herrschte schon reges Treiben. Kirsten, Gabbie, Peter und ich bolzten nach Kraefte mit Sams Ball und Sam buddelte im Sand oder versuchte sich ins Meer zu stuerzen. Vielleicht gingen wir ihm so auf die Nerven, wir wissen es nicht. Jedenfalls hat er es nicht geschafft. Kates und ihre Eltern Beth und George sonnen sich und spielten Publikum.
Jetzt muessen wir uns natuerlich wieder ausruhen und mir bleibt ein wenig Zeit fuer diese Zeilen. Ich weiss nicht, was heute Abend noch abgeht, aber hoffentlich gibt es nicht mehr so viel zu Essen...