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Zurueck am Cable Beach

21. Dezember 2003

Wir sind heute nur bis Pambula gekommen. Dort sind wir an den Strand gefahren, und der hat uns so an den Cable Beach in Broome erinnert, dass wir spontan beschlossen, hier eine Nacht zu bleiben. Das Wasser war mir wieder zu kalt und nur Kirsten, die Wasserfestere von uns beiden, traute sich hinein. Der Strand war breit und sehr flach. Das Wasser schwappte die letzten Meter so gemaechlich ueber den Sand und wieder zurueck, dass sich der Himmel darin spiegelte. Die Kueste zog sich huegelig bis in weite Ferne dahin. Ueberhaupt ist die Landschaft hier wirklich allerliebst. Gruene saftige Wiesen, baumbestandenen Huegel, wir stiessen auf der Fahrt einige Male Laute des Entzueckens aus.

Nach einem wolkigen Beginn wurde es immer sonniger und ploetzlich herrschte wieder eine solch brennende Hitze, dass wir vom Strand in unser Zimmer fliehen mussten. Es ist immer noch beeindruckend, welche Staerke die Sonne hier hat, wenn sie ungehindert scheint.

Die Preise sind trotz unserer Befuerchtungen noch moderat. Heute haben wir die Frau an der Rezeption gefragt und sie meinte, die Saison beginne erst nach Weihnachten. Wie es sich gehoert feiert der Australier also Weihnachten zu Hause.

Am Nachmittag gehen wir nochmal an den Strand, aber da sind schon wieder Wolken aufgezogen und es ist fast ein wenig kuehl. Sehr unangenehm sind hier wieder die Drecksfliegen. In Sydney hatte man ja fast seine Ruhe vor ihnen. Keine Ahnung warum das in den Staedten nicht so schlimm ist. Hier quaelt einen diese Pest so, dass man sich schon nicht mehr gern nach draussen begibt. Unsere Pizza haben wir jedenfalls heute Abend lieber im Zimmer gegessen. Das nervt manchmal so, dass man die schoene Landschaft oder den schoenen Strand nicht mehr geniessen kann. Mag sein, dass andere es stoisch ertragen, ich jedenfalls habe wieder mein Netz ueberziehen muessen.