Aus der betrunkenen Stadt die Regenkueste entlang |
20. Dezember 2003
Ehe ich es vergesse, es gibt neue Fotos, und zwar eine ganze Menge:
Die Fotos befinden sich in dem einzigen Ordner Fotos07.
Am Morgen fuhren wir aus Sydney heraus. Es ist schon erstaunlich, wie ruhig diese Stadt an einem Samstag Morgen ist. Eigentlich kein Wunder, wenn man an die vielen total besoffenen Typen denkt, die gestern gegen 21:00 Uhr schon nicht mehr gerade in der U-Bahn sitzen konnten. Es war reichlich abtoernend gestern mitzukriegen, wie sich die Leute hier Freitag abends die Kanne geben.
So kamen wir trotz enger Strassen und einiger Kamikaze-LKWs heil aus der Stadt heraus, was ca. eine Stunde dauerte. Sydney ist eben gross. Danach ging es durch Wald und viele Huegel hinauf und wieder steil bergab. Manchmal tun sich Blicke auf das Meer auf, Meistens sieht man es nicht. Der Himmel war bedeckt und es regnete immer wieder. Nach 300 Kilometern hatten wir genug und machten in Narooma halt. Eigentlich wollten wir nach Merimbula, aber die Preise in unserem Reisefuehrer schreckten uns ab. Jetzt haben endgueltig die Ferien begonnen und damit verdoppeln sich die Preise fuer eine Unterkunft fast. Wir rechneten deshalb auch in Narooma mit dem Schlimmsten, wurden dann aber positiv ueberrascht. Wir konnten uns sogar selbst kochen.
Ein Abendspaziergang offenbarte uns weite Blicke die Kueste entlang mit draeuenden Wolken und in ein bisschen Sonnenuntergangspink aus der Brandung aufsteigendem Nebel. Huebsch. Vielleicht scheint morgen ja die Sonne wieder.