Unter Haien |
15. Dezember 2003
Heute haben wir uns zu Fuss zum Darling Harbour aufgemacht. Frueher wohl eher industriell genutzt ist um das Hafenbecken ein riesiger Shopping- und Entertainmentkomplex entstanden. Alles sieht noch ziemlich neu aus und vor dem Hintergrund der City-Skyline sah das alles ganz wunderbar aus. Wir setzten uns erstmal auf die Stufen an der Kaimauer und liessen die Atmosphaere auf uns wirken.
Zum dritten Mal bin ich schon in Sydney, Kirsten zum zweiten Mal und beide haben wir noch nie das beruehmte Sydney-Aquarium von Innen gesehen. Dem musste abgeholfen werden. So schlenderten wir mit zahlreichen anderen Besuchern an den zahllosen Aquarien vorbei. Bei einigen besonders kleinen Exemplaren, hatten die findigen Aussteller eine Kamera und einen Bildschirm montiert. Mittels aussen angebrachter Hebel konnte man die Kamera steuern, das Objekt mit dem Zoom heranholen uns scharfstellen. Eine prima Idee. Am eindrucksvollsten waren jedoch die Becken, durch die man wie in einem Tunnel hindurchlaufen konnte. Dort stand man dann mittendrin und konnte alles ganz genau beobachten. Im ersten flitzten Robben hin und her und gaben eine Kostprobe ihrer ungeheuren Eleganz. Im zweiten Becken kreisten Haie zusammen mit riesigen Rochen und anderen Fischen. Das alles war mit Musik unterlegt. Im Haifischbecken eine passenderweise unheimlich Musik. Das letzte grosse Becken war dem Great Barrier Reef nachempfunden und dort konnte man viele sehr farbenfrohe Fische bewundern. Fuer die Disney-Fans unter den Lesern: Ja, Nemo war auch dabei. Dazu spielte dann eine beschwingte Musik, zu der die Fische Ballett zu tanzen schienen. Wunderbar!
In Sydney muss man natuerlich mit der Faehre fahren. Also sind wir vom Aquarium zum Circular Bay geschippert und haben dabei gleich wieder eine kleine Hafenrundfahrt gemacht. Die Harbour-Bridge und die Oper sind auch bei dritten Mal noch absolut beeindruckend. Danach ging es in das gemuetliche Viertel The Rocks, wo wir einen excellenten Kaffee serviert bekamen. An der Oper holten wir uns ein Programm, aber es wird erstaunlich wenig aufgefuehrt. Also werden wir die Oper wieder nicht von Innen sehen. Soll aber auch gar nicht so beeindruckend sein wir von aussen.
Das Programm reichte uns dann erstmal und nun ruhen wir uns fuer den Abend aus. Eines kann man jetzt schon sagen: Sydney und ganz besonders der Hafen ist einfach unvergleichlich. Da kann keine Stadt mithalten.