Zu wenig Berge |
15. Dezember 2003
Die Fahrt durch die Snowy Mountains gestaltete sich reichlich unaufregend. Wir hatten ja schon keinen Schnee erwartet, aber etwas mehr Berg haette es schon sein koennen. Die Strasse fuehrte meistens durch Wald, so dass sich die Aussichten in Grenzen hielten. Als wir das kleine Skidoerfchen Thredbo erreichten, konnten wir allerdings zu unserer Verblueffung tatsaechlich ein paar kleine Schneefelder weit oben sehen. Ein Sessellift fuhr, aber die Preise waren so unversschaehmt, dass wir darauf verzichteten. Ansonsten herrschte tote Hose, was fuer eine Ski-Hochburg im Sommer kein Wunder ist. Erstaunlich war die Aehnlichkeit mit Alpendoerfern in Oesterreich.
So waren wir nicht boese, als wir die Berge hinter uns liessen. Der Rest der Strecke nach Sydney zog sich dann wie Gummi. Auf dem Weg durchquerten wir Canberra, die Hauptstadt Australiens, die aber nach uebereinstimmender Meinung aller Reisefuehrer wenig zu bieten hat. Je naeher wir dann Sydney kamen desto dichter wurde der Verkehr und desto aggressiver der Fahrstil. Im Gegensatz zu Melbournes breiten Strassen, die fast schon Stadtautobahnen gleichen, schlaengelte sich der Highway in engen Spuren in die City. Unser Hotel fanden wir schnell. Das Zimmer ist neu, sauber und sehr, sehr klein. Aber wir sind in Laufweite der Innenstadt und da war nicht mehr zu erwarten. Aber einen kleinen Dachgarten hat es immerhin.
Am Abend sind wir schon kurz Richtung City gelaufen und haben schnell ein vietnamesisches Restaurant gefunden. Morgen werden wir weiter durch Sydney ziehen.