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Wieder zu Hause in Melbourne

09. Dezember 2003

Jetzt sind wir wieder "zu Hause" in Melbourne. Weil es heute sehr warm war, sind wir auf der Fahrt die Kueste entlang in Lorne schwimmen gegangen. Naja, jedenfalls ist Kirsten ins Wasser gegangen. Mir war es naemlich wieder viel zu kalt. Eine seltsame Mischung ist das: In der Sonne ist es kaum auszuhalten, aber ins Wasser kann man auch nicht, weil einem sonst etwas abfriert. Verstaendlicherweise sind Maenner da etwas empfindlicher als Frauen...

Wir liessen uns Zeit und gondelten den Rest der Great Ocean Road in vielen Kurven bis nach Torquay. Dort bogen wir nach Queenscliff ab, das direkt an der Bucht von Melbourne liegt, und zwar an der Stelle, an der sich der Zugang zum offenen Meer befindet. Praktischerweise gibt es dort einen regen Faehrnetrieb zur anderen Seite und so setzten wir ohne lange Wartezeit zur Mornington-Peninsula ueber. Dort kehrten wir erstmal in einem Cafe ein und da wagte ich mich dann auch nochmal ins Wasser, das auf der Seite der Bucht etwas waermer war.

Um die Westseite der Bucht herum fuhren wir nach Melbourne hinein und fanden ohne Schwierigkeiten nach Cheltenham. Aber dann versagte unser Stadtplan und wir konnten die Strasse, in der Peter und Kate wohnen, nicht finden. Ein kurzer Anruf half weiter und so trafen wir bei Kate und Sam ein. Peter war Hockey spielen. Schon ein kurzer Gang durch das Haus ueberzeugte uns davon, dass die beiden einen guten Deal gemacht haben. Es ist schaetzungsweise doppelt so gross wie das alte Haus und nach hinten schliesst sich ein grosser Hof an, in dem man ganz gut Boltzen koennte. Wir sind nicht sicher, ob Sam uns wiedererkannt hat, aber wenn nicht, dann haben wir eben einfach erneut Freundschaft geschlossen. Jedenfalls hoffen wir das. Unser eifrig geuebtes "Row, row, row you boat" hat er jedenfalls gleich wieder mitgesummt. Kate hatte einen harten Tag hinter sich. Mitten in Melbourne war ihr das Auto verreckt und sie hatte alle Haende voll zu tun, alles geregelt zu kriegen. Spaeter traf Peter voellig nassgeschwitzt vom Sport ein. Wir drueckten uns trotzdem (puh!). Nach ein paar Glaesern Wein aus Margaret River fallen wir jetzt allesamt muede in die Betten.