Abschied von Westaustralien |
01. Dezember 2003
Heute Morgen haben wir von West-Australien Abschied genommen. Nur ein paar Kilometer hinter Eucla befand sich die Grenze. Auch diesmal durfte man weder Obst noch Gemuese einfuehren. Schon kurz darauf kam der erste von einer ganzen Serie von Aussichtspunkten. Der Highway fuehrte teilweise sehr nahe an der Kueste entlang, die hier von hohen Klippen gebildet wird. So konnte man weit ueber das Meer blicken. An den Aussichtspunkten konnte man vom Parkplatz bis an diie Kante der Klippen vorlaufen, was oft ziemlich gruselig war, denn man konnte auf beiden Seiten ueberhaengende Felsen sehen. Es ist schwer die Hoehe abzuschaetzen, aber wir einigten uns auf mindestens 50 Meter. Die Ausblicke wurden immer spektakulaerer. Auf beiden Seiten zogen sich die Klippen bis in dunstige Ferne hin. Das Land dahinter war platt wie ein Pfannenkuchen und so wirkte die Kueste wie mit dem Messer abgschnitten. Weit unten brandete das Meer mit aller Macht gegen die Klippen und man konnte sehen, wie es die Klippen aushoehlte und die abgebrochenen Felsbloecke umspuelte.
Die ersten 200 Kilometer waren deshalb aeusserst abwechslungsreich. Dafuer waren die restlichen 300 Kilometer nicht mehr so interessant. Am Ende hin fuhren wir allerdings wieder durch endlose Weizenfelder und die Sonne stand in unserem Ruecken. Nach 500 Kilometern hatten wir die Nullabor-Wueste endlich durchquert und die grosse Australische Bucht umfahren, die in den Sueden Australiens schneidet. Ceduna ist ein kleines Kaff und da wir die Uhr um 1 1/2 Stunden vorstellen musste, waren natuerlich wieder alle Laeden geschlossen als wir ankamen. Diese Ladenschlusszeiten beginnen mir gewaltig auf den Geist zu gehen.
Wir haben uns entschlossen, die ganze Eyre-Halbinsel rechts liegenzulassen und morgen gleich bis nach Adelaide zu fahren.