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Kurvige Kueste

23. November 2003

Zum Strand von Denmark hatten wir etwa 10 Kilometer zu fahren. Das ist deshalb so, weil Denmark an einer Bucht liegt, die sich weit ins Land hineinzieht. Die Oeffnung zum eigentlichen Ozean ist so eng, dass man fast rueberspucken kann. Am Strand herrschte ausgelassene Sonntagsstimmung. Eine Surfschule war im Wasser und Kinder tollten am Strand herum.

Nach Albany waren es nur 50 Kilometer. Nach der vielen Fahrerei die letzten Tage, war uns das ganz recht. Albany liegt noch schoener wie Denmark. Hier macht die Kueste die unglaublichsten Kurven und erzeugt gleich eine ganze Ansammlung sogenannter Inlets. Albany liegt am groessten davon und blickt auf eine gegenueberliegende Halbinsel. Auf diese Halbinsel kann man natuerlich rausfahren und wir waren den Rest des Tages damit beschaeftigt, die vielen schoenen Aussichtspunkte dort abzuklappern. Da gab es eine Felsenbruecke und eine sehr hohe senkrechte Klippe aus grauem Granit. Eine Hinweistafel belehrte uns darueber, dass an dieser Stelle einst die Antarktis von Australien abgebrochen ist.

Eine Besonderheit hier sind die Huegel, zwischen denen Albany liegt. Hier sind drei Huegel, die zwar nur so um die 175 Meter hoch sind, aber viel hoeher wirken, weil sie so nahe am Meer stehen. Wir sind natuerlich auf zwei davon hochgefahren und hatten einen weiten Blick auf Meer und Land. In Albany stehen auch sehr viele alte Gebaeude mit altenglischen Fassaden, die das Auge erfreuen.

Morgen werden wir einen grossen Abstecher ins Landesinnere machen, um und den Wave-Rock anzuschauen. Danach fahren wir wieder ans Meer und bewegen uns auf diese Weise im Zick-Zack durch den Suedwesten. Aber es gibt hier eben so viel anzuschauen, dass wir nichts verpassen wollen.