Ein deutscher Novembernachmittag |
17. November 2003
Abschied von Perth. Nachdem wir unsere Fahrraeder zurueckgebracht hatten, brachen wir auf. Schon in Fremantle legten wir den ersten Stop ein, um bei "Gino's" einen Kaffee zu trinken. Dann ging es weiter Richtung Sueden.
Endlich mal mussten wir weniger als 500 Kilometer zuruecklegen, um in die naechste Ortschaft zu kommen. An der Kueste entlang zieht sich von Perth aus eine Ansiedlung nach der anderen hin, und die erste groessere Ortsschaft erreichten wir schon nach 50 Kilometern. Immer wieder wiesen Schilder auf Kuestenstrassen hin, die man anstelle des Highways fahren konnte, und so bekamen wir auch regelmaessig das Meer zu Gesicht. Kurz vor unserem Tagesziel fuhren wir sogar wieder durch einen Wald! Das hatten wir auch schon lange nicht mehr und folgerichtigerweise hat man diesen Wald auch gleich zu einem Nationalpark gemacht. An der Suedkueste soll es noch mehr Waelder geben. Wir freuen uns darauf.
Jetzt sind wir in Busselton angelangt, einem netten Staedtchen am Meer. Von hier aus werden wir morgen das letzte Stueck der Westkueste entlangfahren, das fast auf ganzer Laenge ein Nationalpark ist und sehr schoen sein soll. Wir sind gespannt. Es koennte allerdings sein, das wir davon nicht viel zu sehen bekommen, denn am Abend wurde hier das Wetter richtig schlecht und es regnet nun schon seit Stunden. Es regnet! Die Luft riecht fast wie zu Hause und die Temperaturen unterscheiden sich nicht mehr so stark von denen, die im Moment in Deutschland herrschen duerften. Wenn es morgen so ungemuetlich wird, muessen wir uns ueberlegen, ob wir die schoene Strecke bei diesem Wetter ueberhaupt fahren sollen.
Wir haben uns auch schon bei Kates Bruder Richard angekuendigt, den wir mit seiner Familie in Kalgoorlie treffen wollen. Richard hat uns schon auf das Mail geantwortet und nochmals ganz nett eingeladen. Wir freuen uns auf die Minen-Aussies.