Wonneproppen |
24. September 2003
Heute haben wir uns das erste Mal nach Downtown getraut. Es hat sich doch einiges geaendert. Gleich als wir aus Flinders Station auf die Strasse traten ueberfiel uns der neuen Federation Square mit seinem Kopfsteinpflaster aus roten Steinen und modernen aber geschmackvollen Austellungsgebaeuden. Alle Achtung.
Wir schlenderten dann durch die Einkaufsstrassen und goennten uns unseren ersten (und fuer laengere Zeit letzten Aussie-Burger). Unseren Hawaii-Reisefuehrer haben wir noch nicht losbekommen, weil uns das Antiquariat so wenig dafuer geben wollte. Digitalfotos sind hier auch nicht billiger als in den USA oder zu Hause und deshalb bleibt mir wohl eine groessere Ausgabe erspart.
Am fruehen Nachmittag haben wir uns mal kurz hingelegt und unseren Jetlag kuriert. Kate war mit dem kleinen Monster bei einer Freundin und so konnten wir uns das ungefaehrdet trauen. An dieser Stelle muss ich aber endlich mal ausdruecklich betonen, dass der kleine Sam ein wahrer Wonneproppen ist. Wir haben ja den Fotos aus Australien immer misstraut und es nicht fuer moeglich gehalten, dass ein Kind so viel lacht. Aber der Kleine ist wirklich fast immer gut drauf, neugierig, froehlich und ein wahres Energiebuendel. Also alles andere als ein Monster, obwohl wir ihn aus Spass so titulieren. Heute hat er die ersten Akkorde auf der Ukulele geklimpert, oder vielmehr hat die Ukulele mit ihm geklimpert. Aber er wird bestimmt mal ein grosser Hula-Spieler.
Wir haben im Internet-Cafe eine ganze Menge Fotos hochgeladen, aber wir muessen sie noch beschriften. Deshalb wird der Link fruehestens Morgen aktiviert.
Wir fuehlen uns wohl in Melbourne und gewoehnen uns langsam an den kuehlen stuermischen Wind und die gleichzeitig brennende Sonne. Die naechsten Tage werden wir damit anfangen muessen, uns ersthaft nach einem Auto umzusehen. Kate kocht staendig leckere Sachen fuer uns und wir werden uns morgen mal revanchieren. Der selbst gekelterte Aeppler schmeckt uns auch vorzueglich, obwohl wir schon nach einem Glas besoffen sind. Vielleicht sind die australischen Aeppel irgendwie staerker, oder es liegt daran, dass sie ja auf dem Kopf, also eigentlich falsch herum wachsen. Wie dem auch sei. Melbourne ist schoen - auch falsch herum.