zurück

 

Wieder alles falsch herum

22. September 2003

Wir sind zurueck in good old Melbourne! Irgendwie ist uns dabei der 21. verloren gegangen. Naja bei der langen Reise Richtung Westen haben wir so viele Stunden gewonnen, dass wir auch mal einen ganzen Tag verlieren koennen. Eigentlich haben wir nur 4 Stunden Zeitverscheibung, sind jetzt aber Deutschland zeitlich wieder voraus. Peter hat schon versprochen, uns heute Abend mit Aeppler moeglichst lange wachzuhalten.

Der Flug war lang. Wir waren professionell ausgeruestet und setzten unsere Schlafbrille auf, als wir wird muede wurden. Die Ohrenstoepsel erwiesen sich gegen das wuetende Geschrei des kleinen Giftzwerges direkt neben uns als voellig wirkungslos und ich konnte erst schlafen, nachdem ich die erste Schlaftablette meines Lebens genommen hatte. Ich habe zwar bewusst keine Wirkung gespuehrt, aber sie muss gewirkt haben, denn wir haben insgesamt fast 6 Stunden mehr oder weniger tief geschlafen und kamen auf diese Weise relativ ausgeruht an.

Schliesslich begruesste uns die Skyline von Sydney in Australien. Wir stiegen in den Flieger nach Melbourne, um und nach einem kurzen Hopser an unserem Ziel anzukommen. Kate und Sam nahmen uns in Empfang und wir begruessten die kuehle Witterung, obwohl es uns jetzt natuerlich schon wieder zu kalt ist.

Die Fahrt in die Peel Street verging schnell und wir erzaehlten und erzaehlten und erzaehlten und...das Kate sich fast verfahren haette. An Anfang wollte ich noch kurz aufschreien, weil wir auf der flaschen Seite fuhren. Aber dann schaute ich einfach nicht mehr hin. Natuerlich wollte ich auch erst auf der falschen Seite ins Auto einsteigen, obwohl das ja eigentlich die richtige Seite ist, nur die Australier immer alles falsch herum machen. Daran werden wir uns wohl jetzt gewoehnen muessen.

Die Wohnung in der Peel Street wirkte dann funkelnagelneu, was kein Wunder ist, weil sie wegen des baldigen Verkaufs zur Besichtigung von Interessenten hergerichtet ist. Wir muessen unsere Unordnung hier wohl beschraenken muessen und Kate hat uns schon angedroht, dass wir Fenster putzen muessen! Das kennen wir ja gar nicht mehr! Wo bleibt denn hier der Zimmerservice?

Wir erzaehlten weiter und erzaehlten und Sam tobte um uns herum und ab und zu biss er Kate in den grossen Zeh, dann durfte er mal auf meiner Ukulele rumhauen. Langsam werden wir muede und es wird Zeit, dass der Aeppler ausgepackt wird.