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Rollie und Kyte als Auto-Dealer

16. Juli 2003

Heute hat sich noch ein zweiter Interessent per Mail gemeldet und Fragen zum Auto gestellt, ist aber wieder abgesprungen. Am Abend kam dann Aaron, ein etwa 16-jaehriger Junge, mit seinem Vater und sie haben den Jeep auf Herz und Nieren geprueft. Kirsten und ich sind aufgeregt um das Auto herumgesprungen und haben dessen Vorzuege gepriesen. Dann sind wir ein Stueck um die Ecken gefahren und haben Dinge mit dem Vierradantrieb gemacht, von denen wir nicht einmal wussten, dass sie ueberhaupt gehen. Am Ende haben sie sich eine Nacht Bedenkzeit ausgebeten. Anscheinend haben sie sich mehrere Wagen angeschaut und wollen erst nochmal ueberlegen. Wir sind sicher, dass unser Jeep einen guten Eindruck gemacht hat, und der Preis nicht zu hoch ist. Hoffen wir also, dass wir morgen eine positive Nachricht bekommen. Wir sind guter Dinge.

Unser Nachforschungen zur Weiterreise haben allerdings einen Daempfer bekommen. Von hier aus nach Juneau am Anfang der Inside Passage, die sich bis nach Kanada runterzieht, faehrt nur jeden Monat eine Faehre. Wir haben noch nicht rausbekommen, wann genau sie faehrt, wie teuer das waere und ob ueberhaupt noch Platz ist. Die zweite Alternative, ein Flug, ist ueberraschend teuer. Es scheint ueberhaupt nur eine Fluggesellschaft zu geben, die nach Juneau fliegt. Die dritte Alternative, mit dem Zug, brachte keine Ergenisse. Laut deren Webseite gibt es eine solche Verbindung gar nicht. Wir werden also demnaechst ins Reisebuero pilgern und uns in die Hand von Experten begeben. Mal schauen, was die uns erzaehlen werden.

Und hier eine weitere Folge unseres kleinen Sprachfuehrers. Kleiner Sprachfuehrer Teil 2:
Frauen koennen das Kunststueck fertigbringen, englisch zu sprechen, ohne ein englisches Wort zu benutzen. Der Trick dabei ist die Sprachmelodie. Englisch sprechende Frauen haben naemlich die Angewohnheit, die Stimme gegen Ende jedes Satzes zu erheben und auf diese Weise das letzte Wort ueberzubetonen. Im Satz "Isn't that amazing?" wird beispielsweise das Wort "amazing" stark betont. Dabei schraubt sich die Stimme auf moeglichst hohe Hoehen, erreicht ihren Gipfel auf dem zweiten "a" und klingt dann auf dem "zing" aus. Wir ueben das mal: "Isn't that amAAAzing?" Schon ganz gut, nochmal: "Isn't that amAAAAAAzing?". Sehr gut. Auf deutsch heisst es etwa entprechend "Ist das nicht unglaublich?". Wenn eine Frau also jetzt sagt "Ist das nicht unglAUUUUblich?", wird sie jede englisch sprechende Frau ohne Zweifel sofort verstehen. Maenner steht dieser Weg wegen des nach oben begrenzten Stimmvolumens leider nicht offen. Und selbst wenn ein Mann dazu in der Lage sein sollte, wuerde er wahrscheinlich nur schief angesehen. Maenner brauchen ja ohnehin nicht so viele Worte, ein kumpelhaftes Schulterklopfen reicht da voellig aus.