Linksschreibung |
13. Juli 2003
Kleiner Sprachfuehrer Teil 1:
Der Frankfurter hat es besonders leicht, wenn er mit einem Amerikaner ueber das Wetter plaudern moechte.
Wuenscht sich der Frankfurter beispielsweise besseres Wetter, so sagt er: "Bessaer Weddaer". Um das ins
Englische zu uebersetzen, braucht er nur die doppelten "s" gegen die doppelten "d" auszutauschen, also:
"Beddaer Wessaer". Und schon sind die Sprachbarrieren ueberwunden und der erste Schritt zum Small Talk ist
gemacht! Zu beachten ist allerdings, dass, wenn der Amerikaner "Neiss Wessaer" sagt, er trotz des Gleichklangs
nicht etwa "Schweiss Weddaer" meint.
Ich muss mich mal fuer meine Rechtschreibung entschuldigen, die des oefteren in Falschschreibung ausartet. Manchmal, wenn ich nochmal lese, was ich geschrieben habe, bin ich regelrecht entsetzt. Leider lassen sich nicht alle Unfaelle in dieser Art mit der kleinen Tastatur entschuldigen, auf der ich hier tippe. Und leider ist der Text oft schon hochgeladen, wenn ich die schlimmsten Schnitzer entdecke. Peinlich! Das kommt davon, wenn ich Kirsten nicht nochmal alles vorlese und dabei Fehler entdecke und korrigieren kann.
Wir sind zurueck in Anchorage. Es ist Abend und immer noch hat sich niemand zu unserer Anzeige gemeldet. Vielleicht haben wir mit dem Preis doch etwas hoch gegriffen oder den Leuten war das mit der Email-Adresse zu umstaendlich. Wir werden dann morgen zu den ersten Haendlern pilgern und uns wahrscheinlich von deren Anbgeboten frustrieren lassen. Inzwischen glauben wir nicht mehr, dass wir unsere Ausgaben ganz wieder rausholen koennen. Mal sehen, was so drin ist.
Wenigstens haben wir wieder ein Zimmer mit kleiner Kueche und haben uns sofort Nudel mit Tomatensosse gekocht. Die Aussicht ist leider aeusserst bescheiden und kein Vergleich zu unserem gestrigen Zimmer. Der Abschied von Homer ist uns schwer gefallen. Es wird uns als ein ruhiger Hafen unserer Reise in Erinnerung bleiben.