Zimmer mit Aussicht |
12. Juli 2003
Aetsch, reingelegt. Wir bleiben doch noch einen Tag hier. Wie schon so oft, schlug gestern Abend beim Strandspaziergang einer von uns eine Verlaengerung vor und der andere stimmt sofort zu. Unsere Anzeige erscheint eh erst am Sonntag und wenn wir mittags in Anchroage ankommen, koennen wir immer noch unser Mail durchfortsten und schauen, ob wir uns schon mit einem Interessenten treffen koennen.
Als Autodieb hat man es hier uebrigens schwer. In fast jedem Auto sitzt ein Hund, wartet auf seinen Besitzer und bewacht die Karre. Wenn man sich als Dieb nicht ganz sicher ist, dass bestimmy kein Huhd im Auto ist, sollte man von einem Diebstahl besser absehen. Zwar sind die Hunde hier recht freundlich, aber es koennte sein, dass man von einem dieser Kalb-grossen Tieren aus lauter Freude erdrueckt wird oder der Hund einen mit dem Schanz totwedelt.
Eine Aussage muss ich allerdings revidieren. Hier ist es auch bei strahlendem Sonnenschein sehr, sehr schoen. Da wir unsere Spaziergaenge inzwischen professionell nach den Gezeiten einrichten, sind wir heute schon vormittags los. Die Unterschiede zwischen Ebbe und Flut sind hier sehr ausgepraegt, und die Ebbe gibt grosse Flaechen von den Wellen gerippt geformten und von der Sonne schnell getrockneten Sandes frei. Ab und an muss man durch seichte Rinnsale waten, in denen sich das klare Meerwasser angenehm aufgewaermt hat. Es ist einfach herrlich.
Ebenso herrlich ist es, wenn an einem Tag nur noch solche angenehmen Dinge zu entscheiden sind, wann man am Strand spazieren gehen und wo man essen gehen wird. Wir mussten heute in ein anderes Zimmer umziehen, da unseres schon reserviert war. Hier haben wir jetzt einen noch besseren Blick und koennen auf dem Bett liegend auf's Meer und die Berge rausschauen.