Strandspaziergang |
10. Juli 2003
Das war wieder ein richtiger Gammeltag. Wir haben heute gleich mehrer ausgedehnte Strandspaziergaenge unternommen und uns nicht weiter darum gekuemmert, was man als Tourist in Homer unbedingt machen sollte. Fischen gehen sollten wir eigentlich. Hier kann man mit professionellen Fischern rausfahren und sich danach mit kiloschweren Kawenzmaennern im Arm ablichten lassen. Naja, wem's gefaellt... Man kann mit der Faehre uebersetzen und Wanderungen auf der gebirgigen Landzunge gegenueber unternehmen. Oder einen Rundflug mit einem Wasserflugzeug machen, oder... Aber irgendwie hatten wir keine Lust und verbrachten stattdessen den Tag mit Lesen, Mittagsschlaf und eben Strandspaziergaengen. Da es heute ziemlich bewoelkt war, hatte das Ganze eher Nordseecharakter. Die Berge zerstoeren diese Parallele aber auf angenehme Weise wieder. Berge und Meer, das sind Zutaten, die auch an einem diesigen Tag noch ein interessantes Panorama abgeben.
Homer ist ein nettes Staedtchen, das ausser dem Namen zwar nichts mit Griechenland zu tun hat, in dem wir uns aber trotzdem sehr wohl fuehlen. Hier stehen viele Haeuser aus Holz, die einen gewissen Hippie-Touch haben und so viele Baeckereien und Restaurantes, die "Organic Food" anbieten, haben wir noch nirgends gesehen. Auch ist die VW-Bus-Dichte ausgesprochen gross. Ausserdem gibt es duzende kleine Cafes und wir bedauern schon, das wir nicht alle ausprobieren werden koennen. Morgens kann man ein Wasserflugzeug nach den anderen niedrig ueber die Katchemak-Bay fliege sehen. Die Propeller machen ueberraschend viel Laerm, aber es ist schon ein interessanter Anblick, solche Fluggeraete zu noch abgelegeneren Gebieten aufbrechen zu sehen.
Wir werden noch eine dritte Nacht hier bleiben und den morgigen Tag vertroedeln. Dann geht es zurueck nach Anchorage und am Sonntag erscheint dann unsere Anzeige fuer den Jeep in der Anchorage Daily News. Wir sind natuerlich sehr gespannt, welchen Preis wir fuer den Wagen noch erzielen koennen. Bitte Daumen druecken!