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Ein weltweites Phaenomen

5. Mai 2003

Heute morgen sind wir nach einem wiederum koestlichen Fruehstueck mit dampfenden Croissants und Kaffee mit der Faehre nach Levis am gegenueberliegenden Ufer des Lorenz-Stroms uebergesetzt. Dort war es nicht allzu interessant, aber man hatte einen guten Blick auf die Altstadt von Quebec. Was auch von dort auffaellt sind neben den schoenen alten Gebaeuden schreckliche Bausuenden offensichtlich aus den 70er Jahren. Da hat man wohl eine zeitlang, das Stadtbild mit aller Gewalt verschandeln wollen.

Heute nachmiittag dann sind wir die Champs Elysse von Quebec entlangeschlendert und haben danach verzweifelt nach einem Internetcafe gesucht. Die wenigen, die es gibt, scheinen alle geschlossen zu sein und dort wo man Internet-Zugang bekommt, funktioniert das Online-Banking nicht. Das nervt ein bisschen.

Hier sind ziemlich viele Touristen unterwegs, die staendig knipsen und filmen. Unter anderem wir...aber wir sind wohl schon auf so vielen Filmen, dass wir ueberlegen, ob wir nicht einen Gag daraus machen sollen. In Zukunft werden wir, wenn wir zufaellig gefilmt oder fotografiert werden, einfach winken oder in die Kamera grinsen. Irgendwann wird das dann ein Verschwoerungstheoretiker entdecken und einen Kult um die zwei Figuren, die auf tausenden Filmen und Fotos zu sehen sind ins Leben rufen. Wir sind dann ein geheimnisvolles weltweites Phaenomen, ein Hinweis auf Ausserirdische oder Besucher aus der Zukunft. Das waere doch nett.