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Technik und Small Talk

1. Mai 2003

Heute ist ein Feiertag in Deutschland. Wie schoen fuer Euch. Wir goennen ihn Euch von Herzen. In escht!

Im folgenden erstmal etwas zu technischen Problemen:
Einige haben mir von Problemen mit Werbe-Popups auf der Webseite berichtet. Wenn es mit dem Minimieren nicht mehr ausreicht, gibt es in den Optionen die Moeglichkeit, das sogenannte "Active Scripting" zu deaktivieren. Ich kann das nicht viel genauer erklaeren, weil ich auf meinem Rechnerchen einen reduzierten Internet Explorer habe und es dort diese Moeglichkeit nicht gibt. Es muss in etwa auf folgendem Weg zu finden sein:
Systemsteuerung-Internetoptionen-Sicherheit-Benutzerdefiniert
Dort gibt es dann ganz viele Kaestchen zum Ankreuzen und dort kann man auch das "Active Scripting" deaktivieren. Den Internet Explorer danach am besten neu starten. Falls es mit anderen Seiten Probleme gibt (Manche Seiten funktionieren nur, wenn diese Eigenschaft aktiviert ist.), dann aktiviert man sie einfach wieder. Berichte mal jemand, ob auf diesem Weg die Popups nicht auftauchen.

Der zweite Hinweis bezieht sich auf die Mailadressen. Leider klappt das mit dem Abrufen der Mails nicht so gut, weshalb wir wieder einen webgestuetzten Mailservice benutzen muessen. Yahoo und Hotmail fallen flach, weil die Seiten so kompliziert aufgebaut sind, dass sie mein Rechnerchen nicht darstellen kann. Bei GMX klappt das und deshab bitte entweder [email protected] oder [email protected] verwenden. Und schreibt schoen fleissig, wir freuen uns ueber jede Nachricht!

Wir sind immer noch in Bar Harbor, weil es hier so nett ist. Es bringt uns noch etwas durcheinander, dass wir einfach so verlaengern koennen. Beide Male fiel ploetzlich einem von uns ein, dass man doch noch einen Tag laenger bleiben koennte und nach kurzem Zoegern stimmte der andere zu. Es ist immer noch nicht ganz angekommen, dass wir so viel Zeit haben und man hat immer noch das Gefuehl, weiterfahren zu muessen. Noch sind keine drei Wochen vorbei. Mal sehen wie das sich entwickelt.

Was uns wirklich ueberrascht sind die Leute, die wir bisher getroffen haben. Wir sind ja jetzt nicht die kommunikativsten Reisenden, aber es ist absolut einfach, mit Eingeborenen ins Gespraech zu kommen. Ob das der schwarze Zaunanstreicher vor der Waescherei in Boston ist, der sich als arbeitsloser aber vergnuegter Schauspiellehrer herausstellt, der dankbar fuer etwas Abwechslung ist, oder die alte Dame mit Hund in Belfast, deren Tochter in Deutschland studiert und die uns von ihrem Kummer darueber berichtet, dass die alte Bruecke ueber den Meeresarm vor der Stadt nicht saniert wird, oder der Cafe-Besitzer in Bar Harbor, der 5 Jahre in Frankfurt bei der GZS gearbeitet hat, ausgezeichnet deutsch spricht und uns als groesste Attraktion der Stadt abseits der Saison ein Kino empfiehlt, in dem man beim Filmegucken Pizza essen kann, oder die Internet-Cafe-Besitzer, die uns mit vereinten Kraeften dabei geholfen haben, die Fotos auf die Webseite zu bringen und sonst mit ihrem Flugzeug kurz mal nach Hawaii fliegen, es macht Spass, mit den Leuten zu reden. Und es ist ueberhaupt nicht nervig, dieser Small Talk. Vielleicht machen wir uns einfach lockerer und sind offener als beim letzten Urlaub in den USA.