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Vorüberlegungen zum Packen

26. März 2003

Heute hat Kyte ihren letzten Arbeitstag. Damit bildet sie quasi die Vorhut. (Obwohl man solche militärisch besetzten Ausdrücke momentan eher vermeiden sollte.) Ergeht es ihr allzu schlecht, kann ich ja am Dienstag einfach weiterarbeiten... Ha, die Gesichter der Kollegen möchte ich dann mal sehen!

Ein weiterer entscheidender Schritt ist getan: Wir haben zum 14.4. den Telefonanschluss gekündigt. Das macht man nicht alle Tage, besonders wenn man nicht gleich wieder einen neuen Anschluss anmeldet. Ein weiterer Schritt wird folgen: Am Wochenende geben wir das Auto ab. Das wird bestimmt ein trauriger Moment für Kyte. Aus der "Dream".

Dann können wir langsam damit anfangen, uns Gedanken darüber machen, was wir mitnehmen wollen und überhaupt können. Ich sehen schon, das wird ein Drama! Wahrscheinlich werden wir erstmal alles, was absolut unverzichtbar ist, auf einen großen Haufen schmeissen, feststellen, dass es unmöglich alles in die Rucksäcke passt und dann einige dieser unverzichtbare Sachen zu Hause lassen. Dazu gehören sicher viele Bücher, mit denen ich allein schon den Rucksack füllen könnte. Wir werden nicht umhin kommen, uns unterwegs mit englischsprachiger Literatur zu versorgen. Ich sehe das schon vor mir: Links das Buch, rechts das Dictionary, und bei jedem dritten Satz setzt heftiges Blättern ein. Vermutlich balgen wir uns ständig um das Teil. Ich hasse es, wenn ich nur die Hälfte von dem verstehe, was ich lese. Es reicht doch schon, wenn ich nur die Hälfte davon verstehe, was diese ganzen Ausländer sagen. Naja. Also am Ende des schmerzhaften Aussortierens werfen wir uns dann zu zweit auf die Rucksäcke und versuchen das Kunststück fertigzubringen, gleichzeitig den Reissverschluss zu schliessen. Das wird ein Spaß.